Krauskopf, Peter

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Peter Krauskopf

"OT", März 2008

Öl auf Leinwand, 250 x 200 cm, durch die GMKD vom Künstler

erworben, seit 2011 als Leihgabe in der Galerie Neue Meister

GMKD

Erwerbungen der Gesellschaft

mehr Infos  mehr Infos mehr Infos  mehr Infos "OT" März 2008, Öl auf Leinwand, 250 x 200 cm "Grau, B270312", 2012 Öl auf Leinen 180 x 140 cm

"Grau, B270312”, 2012

Öl auf Leinwand, 180 x 140 cm, durch die GMKD vom Künstler

erworben, seit 2013 als Leihgabe in der Galerie Neue Meister

2004 gelangte eine erste Arbeit von Peter Krauskopf als Schenkung in die Sammlung des Albertinum: „Nr. 18/03“ (2003) ist stilistisch noch ganz seinen reduzierten Streifenbildern der 2000er Jahre verpflichtet. Akkurat gesetzte Linien stehen hier in der Tradition der Hard-Edge-Farbfeldmalerei. Mit unserem Gemälde von 2008 ist die beeindruckende Entwicklung von Krauskopfs Malerei bereits abzusehen. Die strenge Komposition löst sich auf, wenn die horizontalen Setzungen als offene farbige Strukturen rhythmisch vor dem malerischen Hintergrund erscheinen. Für Krauskopf wird zu dieser Zeit die malerische Vermittlung von Seherfahrungen, die Assoziationen an landschaftliche Räume zulassen, zunehmend wichtiger. Abstraktion und figurative Elemente schließen sich in seinem Werk nicht aus, auch wenn die Frage von Farbe und Fläche auf dem Bildträger bestimmend bleibt. gwendolin kremer
Peter Krauskopf beschäftigt sich in seinen abstrakten Kompositionen mit Farbe, Fläche, Raum und Umraum. In „Grau“ wird das Hochformat von einer scheinbar monochromen Fläche definiert, die lediglich im unteren Bildvordergrund und am linken äußeren Rand durch die Setzung eines rot changierenden Streifens aufgebrochen wird und sich im oberen Bereich in eine unbestimmte hellere grau- weiße Farbigkeit auflöst. Indem Krauskopf mit Imprimaturen, also Untermalungen, in Rot und Grün arbeitet, erhalten seine Farbfelder eine mehrschichtige Tiefe in ihrer Monochromität, die durch den Auftrag der Ölfarbe in Rakeltechnik noch verstärkt wird. Vorstellungen von Natur und Landschaft, Reminiszenzen an Barock und Romantik sind evident. gwendolin kremer (aus dem Buch GMKD25)